Zweitmarkt:

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*Der Zweitmarkt*

Wer Anteile an einem *geschlossenen Fonds* erwirbt, betrachtet dies normalerweise als mittel- bis langfristige Anlage. Sein Kapital ist, so die Annahme des Anlegers, bis auf weiteres gebunden. Wenn sich allerdings die eigene Lebenssituation ändert oder die Konjunktur Kapriolen schlägt, wird die zunächst erwünschte Kapitalbindung leicht als Bürde empfunden. Und auch ohne dass besondere Umstände eintreten, kann ein Verkauf wünschenswert erscheinen. Tätigt man diesen nämlich zu einem günstigen Zeitpunkt, lässt sich eine *ansehnliche Rendite* erzielen.

Ein Anleger möchte sich von seinen *Kommanditanteilen* trennen. Aber wie? Geschlossene Fonds sind ja prinzipiell nicht in der Lage, Gesellschafter, die ihre Beteiligung veräußern möchten, direkt auszuzahlen. Hier kommt der so genannte *Zweitmarkt* ins Spiel. Er bietet Anlegern die Möglichkeit, Beteiligungen an geschlossenen Fonds zu übertragen, und zwar unabhängig von der *Laufzeit* des jeweiligen Fonds.